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Es wächst!

Wie die Zeit verfliegt! und es passiert rund um uns herum so vieles, z.B. sammeln die ganzen Vögel fleißig Nistmaterial und beziehen die Vogelhäuser. Oder es hängen während des morgendlichen Kaffeekochens gerne einfach mal Hase oder Reh, meist im Doppelpack, auf der anderen Straßenseite ab. Der Blick aus dem Küchenfenster:

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Und so könnte die Liste fortgeführt werden. Wird sie auch, keine Bange. Aber nicht an dieser Stelle. Stattdessen soll das hier mal wieder ein kurzer Fortschrittsbereicht aus der Gartenarbeitsecke werden, denn auch hier hat sich eine Menge getan.

Frühbeet!

So sind mittlerweile zwei Frühbeete fertig, eines in Schwedenrot und eines in Nordischgelb. Zusammen mit dem Blau der Solarmodule und den leuchtenden Grüntönen ergibt sich so ein farbenfrohes Ensemble von Garteninhalten:

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Zur Erstellung und Einrichtung der Frühbeete kann später sicher einmal ein kurzer Blogpost kommen, hier nur das Ergebnis: Trotz zwischenzeitlicher Nachrfröste keimt und wächst es darin ordentlich, nicht zuletzt dank der Fußbodenheizung:

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Hochbeet!

Das Hochbeet war als erstes fertiggestellt und auch sehr bald mit einer ganzen Reihe von Saatreihen bestückt worden. Hier wurden in Mischkultur einige Pflänzchen gewählt, die mit der Frühlingskälte besser zurecht kommen wie Spinat, Rote Beete, bunter Mangold, Dicke Bohnen, Salatrauke, Radieschen, Möhren, Steckzwiebeln sowie Kapuzinerkresse als Randbepflanzung.

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Mittelbeet!

Gibt es so etwas wie ein Mittelbeet? Egal, wir haben zwei davon: die beiden sind "so mittelhoch" und aus Fichtenstämmchen zusammengezimmert mit Holznägeln (also Nägel aus Holz, nicht für Holz), ergo komplett kompostierbar. Hier wurde ordentlich vorgedüngt, denn später sollen hier Starkzehrer wie Spitzkohl und Kürbis reinwandern. Aktuell genießen diese noch die wohlige Wärme des Frühbeets.

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Kartoffelbeet!

Dieses Jahr machen wir endlich mal Ernst mit Kartoffelacker. Auf einer Fläche von 7m mal 3.5m wurde die Grasnarbe entfernt und daneben zu einem Wall aufgeschichtet. Rund herum wurde ein rund 50cm tiefer Graben ausgehoben und als Wühlmausschutz ein feinmaschiger Maschendrahtvorhang eingelassen, anschließend durfte auf der gesamten Fläche der Boden gelockert und mit organischerm Material (zerbröselte Eichenblätter, Humuserde, Sägemehl, Hornspäne... was man halt so herumliegen hat) werden. Vernünftige Menschen hätten dafür einen Kleinbagger genommen, wir natürlich Spaten und Rechen. Der Rücken dankt, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen:

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Vier Beete für vier Kartoffelsorten. Wir sind gespannt. Als Umrandung dient besagter Sodenwall und ein Schwedenzaun, der zwecks Aussperrung von Kleingetier vermutlich noch durch Maschendraht verunstaltet werden muss. Dafür sich werden später im Sommer hoffentlich Zuckererbsen an ihm emporranken.

Nicht alles im Garten ist Beet!

Und täglich grüßt der Holzhacker. Da der Wald neben uns noch lange nicht leergeräumt ist bzw. der Förster noch fleißig weiter auslichtet, gibt es immer wieder etliche Schubkarren Brennholz zu holen. Mittlerweile ist auch das zweite Holzlager halbvoll:

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Das sind rund 4 Raummeter. Wenn dort noch weitere 4-5 RM gestapelt liegen, können wir erst einmal Pause machen und uns auf andere Dinge konzentrieren. Ab Oktober werden wir dann wieder dickeres Gehölz fällen und verarbeiten.

Der Sommer kommt!

Eine Schwalbe macht noch keinen solchen, aber wir haben insgesamt vier davon. Ein Paar baut sich ihr Nest unter dem Giebel über unserer Eingangstür und übernachtet derzeit auf den Balken so, dass man sie morgens bequem aus der Küche im Stehen bei der Morgentoilette beobachten kann. Aus rund 1m Abstand. Die Tiere bekommen uns schon mit, aber scheren sich nicht um uns...

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