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Honigunde

Am 22. Februar 2023 besuchten wir erstmalig Honigunde und öffneten ihren Deckel. Sie hatte bereits ordentlich verdeckelte Brut, im Gegensatz zu einigen ihrer Nachbarn. Genug Futter war vorhanden, also wurde nur auf vier Brutwaben geschiedet und der Deckel kam wieder drauf. Sie wog 44.1 kg.

Der nächste Besuch erfolgte am 13. März. Das Brutnest war trotz der Kälte erheblich gewachsen, ihr Gewicht hatte auf 41.4 kg abgenommen. Kein Wunder, denn Futter wurde in wuseliges Leben umgewandelt. Nun war die Zeit des Umzugs angesagt. Honigundes Heim wurde verschlossen und ins Neutjenthal transportiert. Dort erwartete es bereits einen waagrecht ausgerichteten Sockel, auf dem es den Sommer verbringen würde. Das Heim blieb vorerst ohne Bodenschieber aber mit geschlossener "Haustür" stehen, also Dunkelhaft für die Umgewöhnung.

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Am 16. März um 10 Uhr haben wir dann das Flugloch minimal geöffnet. Es dauerte eine ganze Weile, bis eine erste Kundschafterin herausgekrochen kam und umgehend damit anfing, die Gegend zu erkunden.

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In den nächsten Stunden und Tagen, wenn sich die ersten Kundschafterinnen eingeflogen haben und das Flugloch ganz geöffnet wird, werden viele Hundert, ja Tausend ihrer Geschwister folgen.

Irgendwann im Juni werden wir wohl das erste mal unseren eigenen Honig ernten können, wenn Honigunde, unser erstes Bienenvolk, sich bei uns wohl fühlt.